
Korrekte Wärmeabgabe in ultralangen Glasbearbeitungstunneln
Wenn Sie schon einmal damit zu tun hatten, eine Glasfläche zu erhitzen, wissen Sie, wie schwierig das sein kann. Die Wärme muss perfekt gleichmäßig verteilt werden. Doch wenn der Tunnel besonders lang ist, reichen herkömmliche Lampen nicht aus.
Deshalb kommen wir ins Spiel. Wir bauen maßgeschneiderte Infrarotlampen, deren Länge mehr als 2 Meter beträgt. Das Ziel ist einfach: Es sollen keine kühlen Stellen entstehen – jeder Zentimeter der Glasfläche soll die gleiche Temperatur haben.
Die Herausforderung durch die Länge
Quartstubes haben schließlich eine Belastungsgrenze. Man kann sie nicht endlos dehnen. Um die 2-Meter-Marke zu überschreiten, verwenden wir eine Reihe von kurzwelligen Infrarotlampen. Wir steuern die Leistung und Spannung über die gesamte Länge des Tunnels – dadurch entstehen keine Temperaturunterschiede zwischen den Lampen. Stattdessen entsteht eine gleichmäßige Wärmewand.
Technische Details
Wir verwenden hochreinen Quarz – dieser kann die Belastungen durch solche Hitze ertragen. Für solche langen Anwendungen verwenden wir in der Regel Hochspannungsanlagen. Dadurch bleibt der Stromfluss unter Kontrolle – außerdem müssen wir keine großen, überdimensionierten Verbindungsleitungen verwenden. Wir nutzen auch Industriekontakte wie R7 oder SK15. Warum? Weil man die Lampe im Notfall schnell austauschen kann – anstatt den ganzen Nachmittag damit zu verbringen, die gesamten Verbindungen neu zu verlegen.
Auf was man achten muss
Eine 2-m lange Anlage erzeugt eine enorme Menge an Wärme. Das ist zwar gut für die Geschwindigkeit der Bearbeitung, doch es belastet die Ausrüstung stark. Wenn die Belüftung unzureichend ist, wird das Gehäuse stark belastet. Man muss sicherstellen, dass die Kühllüfter ihre Arbeit ordentlich erledigen – sonst verbrennen die Kontakte viel früher, als eigentlich nötig wäre.
Wir konstruieren diese Anlagen so, dass sie direkt einsetzbar sind. Wir passen die elektrischen Anforderungen an die bereits vorhandenen Komponenten an – man muss also das gesamte Stromnetz nicht ausbauen. Man muss nur die Anlage anschließen, die PID-Controller einstellen – und schon kann man loslegen.