
Warum wir unsere 1500-Watt-Hausheizungen modulare Konstruktionen geben haben
Seien wir ehrlich: Die meisten Außenheizgeräte sind so konzipiert, dass sie nach einiger Zeit weggeworfen werden müssen. Sie bestehen meist aus versiegelten, unzugänglichen Gehäusen. Sobald der Heizelement nach ein paar Wintern kaputtgeht, wird das ganze Gerät zu einem kostspieligen Schrottteil. Man kann es nicht reparieren – daher muss man es einfach wegwerfen.
Wir fanden das schrecklich. Deshalb haben wir etwas anderes gemacht: Wir haben unsere 1500-Watt-Hausheizungen mit einer modularen Konstruktion gebaut.
Der Hintergrund dieser Entscheidung
Um 1500 Watt Wärme zu erzeugen, ohne dass die Quarztube überhitzt und zerbricht, ist eine bestimmte Balance zwischen Spannung und Oberfläche notwendig. Anstatt alles miteinander zu verlöten, haben wir das Heizelement in ein eigenes, ersetzbares Modul gesteckt. Damit haben wir die „Elektronik“ vom eigentlichen Heizeelement getrennt.
Warum das wichtig ist: Wenn das Heizgerät in fünf Jahren repariert werden muss, müssen Sie keinen Samstag damit verbringen, die Verkabelung neu anzuschließen. Man zieht einfach das alte Modul heraus und setzt ein neues ein. Das verwandelt einige Stunden voller Frustration in einen fünfminütigen Austausch.
Umgang mit den Komponenten
Das Leben im Freien ist für Infrarotröhren eine Herausforderung. Durch Staubansammlung sowie ständiges Erhitzen und Abkühlen gehen die Glühfäden irgendwann kaputt. Bei herkömmlichen Heizgeräten ist es eine Qual, die Röhre auszutauschen – man muss das ganze Gehäuse auseinandernehmen, und es ist leicht möglich, die Reflektoren versehentlich zu beschädigen.
Unser System nutzt schnelle Anschlusssysteme. Man zieht einfach das Modul heraus, wischt den Staub von den Reflektoren und setzt ein neues Modul ein. Einfach.
Kompromisse
Ich möchte ehrlich sein: Durch den Einsatz dieser Anschlüsse ist das Gerät etwas größer. Das Gehäuse muss etwas größer sein, um den Verschlusssmechanismus aufzunehmen. Zudem gibt es an den Anschlussstellen etwas mehr Widerstand. Das haben wir gelöst, indem wir Leitermaterialien mit hoher Leitfähigkeit verwendet haben – dadurch bleibt die Wärme dort, wo sie hingehört, und kehrt nicht in die Verkabelung zurück.
Man bekommt natürlich ein etwas größeres Heizgerät. Aber im Gegenzug spart man sich enorme Mühen bei der späteren Reparatur.